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Calgary

Von Rindern und Cowboys bis zum spektakulären Rodeo-Event

Calgary ist schottisch und steht für „Strand an der Wiese“. Was das wohl bedeuten mag? Ganz einfach: Calgary liegt im Süden der Prärie von Alberta. Dort laufen der Bow und Elbow River zusammen und die Stadt breitet sich in alle Richtungen aus. Calgary ist mit rund 1,1 Millionen Einwohner die drittgrößte Stadt in Kanada und war einst Heimat der Blackfoot-Indianer, deren Spuren man tausende Jahre zurückverfolgen kann. Als die ersten europäischen Siedler kamen, richtete man in der heutigen Stadt im Jahre 1875 einen ersten Polizeiposten ein. Als dann die vielen Viehzüchter nach neuem Land für ihre Tiere suchten, wurde Calgary ein Ballungszentrum der Cowboys und Rinderzüchter. Diese Tradition hat bis heute bestand. In der berühmten „Calgary Exhibition and Stampede“ findet der Interessent eine einzigartige Gelegenheit, einer zehn Tage andauernden Landwirtschafts-Ausstellung beizuwohnen. Von Fans als „The Greatest Outdoor Show on Earth“ bezeichnet, ist sie tatsächlich das größte Rodeo-Event der Welt.

Die kanadische Stadt Calgary ist auf jeden Fall eine Reise wert

Calgary ist heute eine sehr moderne Stadt, die dennoch ihre Traditionen und ihre Kultur pflegt. So findet der Besucher in der ganzen Stadt Saloons, Nachtclubs und traditionelle Western-Bars. Die verschiedenen Ethnien sind, wie überall in Kanada, bunt durchgemischt. Das Markenzeichen der Stadt ist der 190 Meter hohe Calgary Tower: Ein Fernsehturm, der ein rotierendes Restaurant beherbergt und darüber hinaus eine Touristeninformation enthält. Die Stadt wartet gleich mit mehreren Parks, historischen Gebäuden und einem großen Zoo auf. Durch die traditionelle Verbindung zu Ranchern und Cowboys ist es natürlich nicht unverständlich, dass Calgary als das „Nashville des Nordens“ bezeichnet wird, denn dort ist die Country-Musik Kanadas beheimatet.